Bericht von den Erholungstagen Oktober 2011

Die TeilnehmerInnen der 10. Erholungstage für pflegende und betreuende Angehörige in Windischgarsten.

10 Jahre Erholungstage für pflegende und betreuende Angehörige (09.11.2011)

Zehn Jahre ist es her, dass Sophia Palkoska von der Servicestelle Pflegende Angehörige der Caritas die "Blauen und die Grauen Tage" ins Leben rief. Insgesamt 150 Menschen, die zu Hause ihre Familienmitglieder pflegen und betreuen, konnten in den letzten zehn Jahren bei den Erholungstagen in Windischgarsten ausspannen und neue Kraft tanken.

"Ich hab so viel lachen können, ich weiß gar nicht mehr, ob mein Muskelkater vom Wandern oder vom Lachen kommt", sagt eine Teilnehmerin der diesjährigen Erholungstage. Diese fanden von 16. bis 20. Oktober im Hotel Lavendel in Windischgarsten statt. Bei strahlend schönem Herbstwetter ging es für  die TeilnehmerInnen u.a zum Gleinkersee und auf den Wurbauer Kogel. Während der Wanderungen wurden viele entlastende Gespräche geführt, aber auch Humor und Spaß kamen nicht zu kurz. Schon am Morgen entspannten sich die ersten TeilnehmerInnen im Hallenbad und bei der Morgengymnastik.  Nach dem Frühstück begannen die unterschiedlichsten Aktivitäten. Es wurde gewandert und geplaudert, gelacht und gesungen.

An einem  Nachmittag  kamen alle Angehörige kostenlos in den Genuss einer Shiatsu Massage. "Die Masseurinnen Christina und Elfriede schenkten uns einen sozialen Tag, der dankbar angenommen wurde", berichtet Marlene Mayr von der Servicestelle Pflegende Angehörige der Caritas für Betreuung und Pflege, die gemeinsam mit einer ehrenamtlichen Gesprächsgruppenleiterin die Erholungstage begleitet hat.  "Wir sind  in  den Genuss des Verwöhntwerdens gekommen, haben Zeit für uns selbst gehabt und lernten Abschalten und Loslassen von unseren  Pflegesituationen zu Hause", zeigt sich eine Teilnehmerin dankbar.

Mit einem Glas Sekt wurde auf 10 Jahre Erholungstage in Windischgarsten angestoßen. Viele Fotos wurden gemacht, angeschaut und zur Erinnerung mit nach Hause genommen. "Das muss ich meinem Mann zeigen, der glaubt mir nie, dass ich da dabei war", so eine andere Teilnehmerin.  Die gute Stimmung hielt bis zum Schluss an, jede Minute wurde ausgekostet und mit Unternehmungen gefüllt, die während des Pflegealltags nie oder nur selten begangen werden können.

Für pflegende Angehörige sind die "Blauen und die Grauen Tage" eine Woche, in der sie aus dem anstrengenden Pflegealltag aussteigen und dabei Kraft und Energie tanken können.

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